Der „Herbst“, eine Herausforderung für unsere „fünf Sinne“

Kurze Erklärung zu unseren " 5 Sinnen "

  • Sehen (Augen): nehmen Licht, Farben, Formen und Bewegung wahr.

  • Hören (Ohren): fangen Geräusche, Töne und Stimmen aus der Luft auf.

  • Riechen (Nase): nimmt Düfte und Gerüche wahr und warnt und vor Gefahren (Brandgeruch)       

  • Schmecken (Zunge): erkennt süß, sauer, salzig und bitteren Geschmack.

  • Fühlen (Haut): erkennt Druck, Schmerz, Wärme und Kälte

Der „Herbst“, eine Herausforderung für unsere „fünf Sinne“Unsere Sinne sind die wichtigsten Werkzeuge, um Gefahren zu erkennen und das Leben bewusst zu genießen. Sie sind wahre Wunderwerke, die über unsere Nervenbahnen Signale in Bruchteilen einer Sekunde direkt an unser Gehirn senden. Gott hat sie uns geschenkt, damit wir aufmerksam für seine Schöpfung durchs Leben gehen. Der Herbst kann uns dazu einladen, die Kraft unserer Sinne neu zu entdecken. 

Ein kleines Quiz für Euch: 

Im 1. Buch Mose, Kapitel 27 werden alle 5 Sinne des Menschen erwähnt. Findet die Stellen und sendet eure Lösung an das Pfarramt bis Ende Oktober. Auf den Gewinner wartet ein Preis. 

Zu den 5 Sinnen im Herbst eine kleine Übung:

Sucht euch im Wald oder im Garten eine schöne Stelle von ungefähr 2 Meter Durchmesser. Setzt euch hin und nehmt alle Eindrücke (5 Sinne) innerhalb dieses Kreises wahr.

  • Sehen: z.B. Käfer Krabbeltiere, Moose, Blätter, Spinnweben, die silbern glänzen, Raureif usw.

  • Hören: z.B. herabfallendes Blatt, Vogelgezwitscher, Zirpen, es raschelt im Laub …

  • Riechen: z.B. feuchte Erde, Moose, Pilze, Obst von Obstbäumen, Duft von Baumrinde usw.

  • Schmecken: z.B. Tautropfen probieren, Sauerklee naschen, essbare Beeren probieren usw.

  • Fühlen: z.B. ist die Luft warm, kalt, wie fühlt sich der Boden an, die Blätter, die Baumrinde?

Nimm dir einen Tannen- oder Fichtenzapfen und rolle den Zapfen sanft vom Unterarm zum Oberarm, erst rechts dann links. Dies kannst du an den Beinen wiederholen. Vom Unterschenkel zum Oberschenkel. Viel Freude und Erfahrung dabei.

Zum Abschluss ein kleines Herbstrezept:

1 Schraubglas mit Deckel zu gut einem Drittel mit zerkleinerten Rosskastanien (brauner Fruchtkörper), füllen. Mit 40 % Doppelkorn auffüllen und fest verschließen. 6 Wochen an einem warmen und dunklen Ort durchziehen lassen. Absieben und die Tinktur in Fläschchen füllen. Anwendung: Bei müden Beinen und Venenbeschwerden die betroffenen Stellen einreiben.

Susanne Gürtler