Die evangelische Trauerfeier hat zwei Elemente: den Gottesdienst in der Kirche oder Trauerhalle und die Handlung am Grab.
Gottesdienst
Die christlichen Trauerfeiern stehen im Zeichen der Hoffnung auf Gott, nach christlichem Verständnis dem Ursprung und Ziel allen Lebens. Der Gottesdienst ist geprägt von der Unausweichlichkeit des Todes und der Gewissheit seiner Überwindung. Das Leben des bzw. der Verstorbenen kommt in angemessener Weise in Verbindung mit einem Bibelwort zur Sprache. Die Ansprache wird in der Regel in der Kirche/Kapelle oder in der Aussegnungshalle entweder in der Halle oder am Grab gehalten. Mit Worten, Liedern und Instrumentalmusik wird ein Raum für einen würdigen liebevollen und von Hoffnung getragenen Abschied geboten.
Der Pfarrer/die Pfarrerin beschließt den Trauergottesdienst mit den Worten:
„Lasst uns nun den Leib unseres verstorbenen Bruders/unserer verstorbenen Schwester zu seiner/ihrer Letzten Ruhestätte geleiten. Der Herr segne unseren Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit. Amen“
Gebühren
Der Kirchenvorstand hat beschlossen, dass ab dem 01.01.2026 keine Gebühren mehr für kirchliche Beerdigungen erhoben werden. Die Kirchengemeinde freut sich allerdings über eine Spende, um ihre vielfältigen Aufgaben und Gebäude zu finanzieren. Sollte ein/e Organist/in benötigt werden, kostet diese/r 30 €.